Wie bewältigen wir die Krise?

Der Weg

Schon morgens konfrontiert uns der Nachrichtensprecher mit neuen
Hiobsbotschaften. Immobilienkrise, Bankenkrise, Realwirtschaftskrise,
Rezession, Deflation: in den letzten Monaten ist das Wort „Krise“
zum Schlagwort geworden. Manche sehen inzwischen so schwarz,
als wäre nur noch Nacht. Sie wissen nicht, wann es wieder hell und
aufwärts gehen wird.

Wir sollten unsere Ängste bewältigen!
Angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs scheinen alle
individuellen Probleme hinten an zu stehen. Aber im tiefsten Inneren
sind sie da: die persönlichen Konflikte, Frustrationen und Ängste.
Wenn wir nicht lernen mit unserem Innenleben ins Reine zu kommen,
wie können wir dann mit den Weltproblemen fertig werden? Durch Negativität verstärken wir nur die persönliche und auch allgemeine Abwärtsspirale.

Warum fällt uns der Ausweg so schwer? 
Unser Denken und Handeln wird nicht nur vom Verstand gelenkt. Psychologen und Hirnforscher haben erkannt, dass die Macht unserer Erfahrungen und damit verbundenen Gefühle unser Leben steuert.
Die Natur meint es eigentlich gut mit uns. Alle früheren Erfahrungen sind im Gehirn mit ihren positiven und negativen Gefühlswerten gespeichert und werden herangezogen, sobald wir entscheiden und handeln müssen. Wir wählen aus den Alternativen, die uns in der Vergangenheit dienten – das so oft zitierte „Bauchgefühl“.
Solange das Umfeld sich nicht wesentlich ändert, ist dieser Weg der Entscheidungs-findung sinnvoll. Anders sieht es aus, wenn sich Grundlegendes reformiert, wie z.B. wirtschaftliche Abläufe oder gesellschaftliche Werte. Dann greifen unsere alten Denk- und Gefühlsmuster – ehemals bewährte Strategien – nicht mehr. Wir müssen – abgekoppelt von unserem Erfahrungsschatz – neue Potentiale erschließen. Dies fällt vielen Menschen schwer. Gewohnheiten und Erfolgsmuster sind so verinnerlicht, dass ein Einstellungswechsel nicht vollzogen wird.
Der sogenannte Paradigmenwechsel setzt sich aber unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten durch, wir sehen ihn teilweise bereits in veränderten Macht- und Wertstrukturen. Ehemals anerkannte Politiker und Wirtschaftsbosse verschwinden von der Bildfläche und werden durch neue unbelastete Köpfe ersetzt.
Das Leben eines jeden verändert sich einfach – ob wir wollen oder nicht – ausgelöst durch neue globale Wertvorstellungen, Erkenntnisse, Technologien, Produkt-innovationen. Falls wir nicht emotional in der Lage sind, die zunächst ungewohnten, oft durchaus belastenden Verhältnisse zu bewältigen, werden psychische Konflikte, finanzielle Einbußen und Machtverlust unausweichlich.

Die gute Nachricht!
Wir können unsere Einstellungen, die sich bekanntlich aus persönlichen Erfahrungen der Vergangenheit ergeben, verändern. Wenn wir verstehen, wie wir funktionieren und erkennen, welche Denk- und Gefühlsmuster uns steuern, sind wir dazu fähig. Im Ergebnis werden wir über ein verbessertes Bewusstsein unserer selbst, anderer und des gesamten Umfeldes verfügen. Unser Wohlbefinden steigert sich, und Entscheidungen sind fortan nicht mehr abhängig von festgefahrenen Abläufen, sondern werden situativ angemessen gefällt. Wir sind im wahrsten Sinne frei und unkonditioniert. Souveränität und richtige Entscheidungen stellen sich ein. Die Welt sehen wir wieder bei Tageslicht, das Innenleben ist im Reinen. Packen wir es an!

 


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